"Türkenwirtgebäude" BOKU Wien

Neubau

Nachdem die Bausubstanz des alten "TÜWI" wirtschaftlich nicht sanierungsfähig war, wurde der Bestand im Sommer 2016 abgebrochen.

Innerhalb von zwei Jahren wurde der TÜWI neu errichtet und bietet drei Instituten, einem Hörsaal für 400 Studierende, der Mineraliensammlung, Lehr- und Lernbereichen, der neuen Mensa und dem charakteristischen TÜWI-Lokal mit Gastgarten samt Hofladen Platz. Nach den Plänen von Baumschlager Hutter ZT GmbH wurden drei oberirdische Stockwerke und zwei Untergeschoße errichtet. Das gesamte Gebäude ist barrierefrei und mit umfassenden Maßnahmen bezüglich Energieeffizienz ausgestattet. So wird unter anderem über eine Wärmepumpe Erdwärme zur Heizung und Kühlung genutzt, Anlagen für Photovoltaik (Sonnenstrom) und Solarthermie (Sonnenwärme) im Flachdachbereich installiert und das Gebäude an die Fernwärme angeschlossen. Für Nachhaltigkeit und gutes Raumklima sorgen die Holzfassade sowie die Fassadenbegrünung im Innenhof und hängende Gärten im Inneren. Das Gebäude erhielt dank dieser umfangreichen Maßnahmen die Nachhaltigkeitszertifizierung ÖGNI Platin. Es ist das erste Bildungsgebäude des Landes, das in allen geprüften Kriteriengruppen die beste Qualitätsstufe erzielen konnte.

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2016
Fertigstellung: 3. Quartal 2018

Architektur & Visualisierung:
Baumschlager Hutter ZT GmbH

Fotos: Hannes Buchinger

Standort

Wettbewerb

Neubau "Türkenwirt Gebäude" BOKU Wien

EU-weiter, nicht offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb mit vorheriger Bekanntmachung und anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für den Neubau "Türkenwirt-Gebäude" (TÜWI) Universität für Bodenkultur, 1190 Wien, Peter-Jordan-Straße 76.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 17.03.2014 statt. Als Gewinner ging das Büro Baumschlager Hutter ZT GmbH aus Wien mit rajek barosch landschaftsarchitektur hervor.

1. Preis = Gewinner

Projekt 10, Baumschlager Hutter ZT GmbH, Wien mit rajek barosch landschaftsarchitektur

Auszug aus dem Juryprotokoll

Vom Preisgericht wird die städtebaulich gelungene Einfügung
gewürdigt. Das Gebäudes ist auf die örtlichen Gegebenheiten
(Bebauungsstruktur, Allee, Besucherströme, Anrainer, ...) gut
orientiert.

Die einladende Geste der breiten Eingangsfront, die Barrierefreiheit
zur Bildung und die Transparenz des Gebäudes werden geschätzt.
Das Gebäude erschließt sich logisch und selbstverständlich.

Aufgrund der hohen Qualität und dem angebotenen Potential spricht
das Preisgericht diesem Projekt den ersten Preis zu und empfiehlt es
daher der Ausloberin zur weiterführenden Planung.

2. Preis

Projekt 03, Fritsch, Chiari & Partner ZT GmbH / Hertl.Architekten ZT GmbH /
AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien

3. Preis

Projekt 06, p.good - Praschl-Goodarzi Architekten ZT-GmbH / grundstein –
Michael Wildmann, Wien

Anerkennung

Projekt 08, ARTEC Architekten, Wien

Anerkennung

Projekt 02, Fink Thurnher Architekten, Bregenz

Anerkennung

Projekt 09, Frank + Partner Architekten ZT GmbH / Shibukawa Eder
Architects, Wien

Verfahrensbetreuer

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