Meduni Innsbruck Lerngebäude | Visualisierung

Medizinische Universität Innsbruck

Fritz-Pregl-Straße 3, 6020 Innsbruck
Fritz-Pregl-Straße 3, 6020 Innsbruck

Lehr- und Lerngebäude Medizinische Universität Innsbruck

Sanierung und Erweiterung

Das insgesamt elfgeschoßige Unigebäude wird bis auf die Tragstruktur abgebrochen und dann mit samt Fassade beinahe neu errichtet. Im Zuge des Umbaus wird auch die Haustechnik auf den aktuellen Stand gebracht. Künftig werden die Lehr- und Lernbereiche der Studierenden in den eingangsnahen Geschoßen angeordnet, während die Verwaltung der Universität in den oberen Stockwerken Platz finden wird. Über das Erdgeschoß wird neben dem zentralen Foyer auch das rund 600 Quadratmeter große Audimax erreicht. Es erstreckt sich bis ins erste Untergeschoß und ist nach Bedarf auch teilbar. Zahlreiche Seminar-, Praktikums- und PC-Räume sind in den beiden Untergeschoßen bis ins dritte Obergeschoß untergebracht.

Das Projekt ist Teil des durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft initiierten Sonderbauprogramms für Universitäten.

Architektur
GSSG Architektur ZT GmbH
Baubeginn
Q4 2016
Fertigstellung
Q2 2019

Sanierung und Erweiterung des zentralen Lehr- und Lerngebäudes

Wettbewerb

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Sanierung und Erweiterung des zentralen Lehr-und Lerngebäudes der Medizinischen Universität Innsbruck, Fritz-Pregl-Straße 3, 6020 Innsbruck.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 09.02. und 10.02.2015 statt. Als Gewinner ging die Planungsgemeinschaft architekt thomas gruber + partner ZT gmbh, DI Ursula Spannberger, DI Gerda Gibelhauser, Scheifinger + Partner ZTG Architekten hervor.

1. Preis = Gewinner

Projekt 1079, Planungsgemeinschaft architekt thomas gruber + partner ZT gmbh, DI Ursula Spannberger, DI Gerda Gibelhauser, Scheifinger + Partner ZTG Architekten

Auszug aus dem Juryprotokoll:

Der wesentliche Beitrag dieses Projektes ist eine logische Anordnung der wichtigsten neuen Funktionen in der Bestandsstruktur. Vor allem die Lage des Auditoriums im Erdgeschoß mit einem in Sichtverbindung mit der Stadt liegenden Foyers ist der Schlüssel dieses Projektes, vor allem für ein Erschließungssystems, welches eine horizontale, für eine größere Anzahl von Nutzern in den unteren Geschoßen, störungsfrei von der vertikalen Erschließung von den restlichen Funktionen teilt. Durch diese Anordnungen entsteht eine räumliche Komposition
über drei Geschoße, die auch den Bibliotheksbereich sehr gut einbindet. Das etwas über dem Naturterrain höher gelegene begrünte Dach des Auditoriums ist eine einfache positive Erweiterung der grünen Hofzone und bildet über dies einen reizvollen Garten für die Bibliothek.

Insgesamt eignet sich diese Raumkonfiguration in den Sockelgeschoßen für die Entwicklung einer Idee einer inneren und äußeren Urbanität, die Straße, Hof und die Verbindung zu den umgebenden Universitätsgebäuden herstellt. Die vorgeschlagene Nutzung und Aufteilung in den oberen Geschoßen wird positiv anerkannt. Vielleicht wäre eine Benutzung des Dachgeschoßes über eine ledigliche Begrünung hinaus überlegenswert, die gleichzeitig für eine öffentliche Nutzung vorgesehen wird.

Der Logik einer souveränen Nutzung und Raumqualität des Projektes wird der
Fassadenvorschlag nicht gerecht. Er erfüllt zwar den gewünschten energetischen Effekt, wird aber schlussendlich als sehr beliebig bezeichnet.

2. Preis:  Projekt 1085, stoll.wagner zt gmbh, Architekt DI Philipp Stoll, Architekt DI Reinhard Wagner

3. Preis: Projekt 1063, eep architekten ZT GmbH

 
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