HAK/HAS Bregenz
Erweiterung der HAK/HAS Bregenz
Im Innenhof der größten Schule Vorarlbergs wurde ein innovativer Holzbau errichtet, der sich harmonisch und zurückhaltend in das Bestandsgebäude der C4-Architektengemeinschaft um Karl Sillaber aus den 1970er-Jahren einfügt. Die intelligente Anordnung des Neubaus, nach Entwürfen der Feuerstein, Hammer, Pfeiffer Architekten, bietet fast 1.900 m2 dringend benötigte Nutzfläche und schafft funktionale und verkürzte Verbindungen im Bestandsgebäude. Durch den Neubau wird der bislang versiegelte Innenhof in vier vielseitig nutzbare Grünflächen mit hoher Aufenthaltsqualität unterteilt.
Helle Räume, viel Holz und ein Wald
Von außen kaum wahrnehmbar hat sich im Inneren des Schulgebäudes in den letzten anderthalb Jahren viel getan: Ein kreuzförmiger Holzbau im weitläufigen Hof des Gebäudes setzt neue Akzente. Die intelligente Anordnung des Neubaus bietet fast 1.900 m2 dringend benötigte Nutzfläche und schafft funktionale und verkürzte Verbindungen im Bestandsgebäude. Architektonisches Highlight des transparenten Baus ist die zentrale Lerninsel mit runder Glasfassade, die sich um den alten Baumbestand schmiegt. Das gesamte Raumkonzept unterstützt ruhiges Arbeiten und moderne Lernformen.
Die neu entstandenen vier Innenhöfe bestechen nach Fertigstellung mit einem außergewöhnlichen Bepflanzungskonzept: Der aktuelle Baumbestand bleibt großteils erhalten und wird mit 22.000 Bäumen und Pflanzen erweitert, die sich an natürlichen Wäldern orientieren. So entstehen sich weitgehend selbst regulierende und pflegeleichte Grünflächen, die zum Verweilen einladen.
Erneuerbare Energie & Hitzeschutz
Die in Holzleichtbauweise errichtete Erweiterung wird, so wie auch der Bestandsbau, über das mit Biomasse betriebene Fernwärmewerk Bregenz mit Wärme versorgt. Für eine zusätzliche Energieversorgung wird auf dem Flachdach eine PV-Anlage im Ausmaß von 150 kWp errichtet. Der Neubau wird im klimaaktiv Gold Standard errichtet und entspricht allen EU-Taxonomie Vorgaben.
Im Zuge der Bauarbeiten werden im Rahmen der Hitzeschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen der BIG auch die Fenster im Bestandsbau getauscht und das Dach thermisch saniert.