Future Art Lab
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Future Art Lab

Future Art Lab Musikuni Wien

Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien
Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

Future Art Lab Musikuni Wien

Neubau

Uni-Gebäude mit Konzertsaal und Arthouse-Kino: Das Future Art Lab für die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien spielt alle Stücke

Zwischen der Ungargasse und der Rechten Bahngasse im 3. Bezirk fügt sich das von der Bundesimmobiliengesellschaft als Eigentümer und Bauherr errichtete Future Art Lab mit seiner markanten Architektur und charakteristischen Fassade in das bestehende Gebäude-Ensemble des Musikuni-Campus ein und bietet auf 3.400 m² großzügigen Platz für drei Institute der mdw. Das von den Architekten Pichler & Traupmann entworfene Gebäude beherbergt mit dem Klangtheater, einem Arthouse-Kino, einem Aufnahmesaal und einem Konzertsaal mit 100 Plätzen vier Säle, die technisch, akustisch und atmosphärisch alle Stücke spielen.

Pünktlich zu Semesterbeginn 2020 konnten die Wiener Filmakademie, das Institut für Konzertfach Klavier und das Institut für Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnen-Ausbildung ihre neuen Räumlichkeiten beziehen. Auch Studierende der Kammermusik und Alten Musik werden die neuen, hochklassig ausgestatteten Räumlichkeiten nützen. Das neue Artistic Research Center (ARC) der mdw wird ebenfalls in das Future Art Lab einziehen.

Das Future Art Lab ist ein multifunktionaler, viergeschossiger Pavillon. Die Filmakademie ist im ersten Obergeschoß angesiedelt und hat nunmehr ein eigenes Arthouse-Kino zur Verfügung, für die Instrumentalfach-Studierenden gibt es im zweiten Obergeschoss einen neuen Konzertsaal, zwei großzügige Terrassen bieten Raum für Begegnung.

Glänzende Architektur mit high-tech Innenleben

Die Fassade des Future Art Lab besteht aus Aluminiumverbundplatten, die das charakteristische Schimmern erzeugen. Im Inneren des Gebäudes kommt Sichtbeton als nüchterner Gegenspieler zur "glänzenden" Fassade und eine Wandbeschichtung in metallic violett zum Einsatz. Ein versenkter Innenhof sorgt für natürliche Belichtung der Tonregieräume im Untergeschoss, die beiden großzügigen Terrassen schaffen eine Verbindung zum grünen Campushof. Der Neubau ist insgesamt fast 30 Meter hoch, davon befinden sich 12 Meter unter der Erde. Die Bauarbeiten dauerten gut zwei Jahre. Die Bundesimmobiliengesellschaft hat rund 24 Mio. Euro in den Neubau investiert.

Durch eine Raum-in-Raum-Bauweise beim Klangtheater und dem Aufnahmesaal wird das Future Art Lab den speziellen akustischen Anforderungen einer Musikuniversität gerecht. Eine doppelschalige Betonhülle, die bautechnisch eine große Herausforderung war, verhindert, dass die Schallemissionen von einem Raum auf den anderen übertragen werden.

Die Lüftungstechnik in den Sälen und Tonstudios arbeitet nahezu geräuschlos, um Aufführungen und Aufnahmen nicht zu stören. Geothermie zur Unterstützung der Heizung und Kühlung, Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung, Bauteilaktivierung sowie energiesparende Beleuchtungssysteme tragen zu Energieeffizienz und Klimaschutz bei.

Alle Fotos stammen von Herta Hurnaus.

Architektur & Visualisierungen
Baubeginn
Q1 2018
Fertigstellung
Q1 2020
WEBSITE

Neubau "Future Art Lab" Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Wettbewerb

EU-weiter, nicht offener, Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen für den Neubau eines Institutsgebäudes (Future Art Lab) für die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien am Standort 1030 Wien, Anton von Webern Platz 1.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 15. und 16. Jänner 2015 statt. Als Gewinner ging das Büro Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH aus Wien hervor.

1. Preis = Gewinner

Projekt 10, Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, Wien

Auszug aus dem Juryprotokoll

Städtebaulich gelingt es dem Projekt in sehr angemessener Weise das Thema "Campus" sowohl in der Baukörperausformung als auch in der Materialität aufzugreifen, zu komplettieren und der Nutzung entsprechend semantisch zu akzentuieren. [...] Die Funktionen entfalten sich wie selbstverständlich entlang großzügiger Verkehrsflächen, die gleichzeitig Aufenthalts- und Begegnungsflächen anbieten. [...]

Alle Sonderräume sind als Raum-in Raum Bauweise vorgesehen. Bei Klangtheater, Aufnahmesaal und Konzertsaal ist auch die innere Struktur massiv ausgeformt. Bei den Sonderräumen im Untergeschoß ist zusätzlich die Bodenplatte getrennt. [...] Bezüglich Raumakustik sind Diffusität, fixe Raumbedämpfung und virable Akustik beschrieben und konzeptuell sauber durchdacht. [...]

Entsprechend der Gebäudekomplexität wird auch hinsichtlich Ökologie ein sehr ausdifferenzierter, vielseitig wirksamer Katalog verschiedener Maßnahmen angeboten, welche eine überdurchschnittliche Steigerung der energetischen Effizienz erwarten lassen.

 

2. Preis: Projekt 3, FROETSCHER LICHTENWAGNER, Wien

 

3. Preis: Projekt 11, ARGE DMAA / V+P - DI Delugan Meissl ZT GmbH, Vasko + Partner Ingenieure ZT für Bauwesen und Verfahrenstechnik GmbH, Wien

Verfahrensbetreuung

ZT Hinterleitner
DI Andrea Hinterleitner-Sedlacek 
Ditscheinergasse 4/12, 1030 Wien
office(at)zt-hilei.at
www.zt-hilei.at 

 
Future Art Lab
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