BG Zirkusgasse

Erweiterung BG Zirkusgasse

Zirkusgasse 46-48, 1020 Wien
Zirkusgasse 46-48, 1020 Wien

Erweiterung BG Zirkusgasse

Wettbewerb

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Erweiterung des Schulgebäudes des Bundesgymnasiums Wien 2 am Standort Zirkusgasse 46 - 48, 1020 Wien.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 06. und am 07.03.2017 statt. Als Gewinner gingen BIEGE SHIBUKAWA EDER ARCHITECTS/F+P ARCHITEKTEN ZT GmbH hervor.

1. Rang = Gewinner

Projekt 15
BIEGE SHIBUKAWA EDER ARCHITECTS/F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH, 1070 Wien

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das vorliegende Projekt überzeugt durch die Platzierung des zweigeschoßigen Baukörpers entlang der Südgrenze des Grundstücks, da durch diese Maßnahme ein räumlich hochwertiger Hof zwischen dem Baukörper und dem Festsaaltrakt aufgespannt wird.
Die Staffelung des neuen Baukörpers sowohl an seiner Südseite als auch im Hofbereich schafft Raumsequenzen, die den Zugang des Schulgebäudes von der Weintraubengasse her gut zonieren und inszenieren. Die durch die Staffelung gewonnenen Teilhofräume schaffen eine Maßstäblichkeit, die den Schüler*innen gerecht wird.
Der Übergang vom öffentlichen Raum in den halböffentlichen Schulhof wird durch eine Treppe sowie eine Rampe markiert. Die vorgeschlagenen Sitzmöglichkeiten entlang des Schulhofes sowohl an der Baukörperseite als auch am Festsaaltrakt ermöglichen Begegnungen und schaffen Aufenthaltsqualitäten, die die Identifizierung der Nutzer*innen mit dem Ort verstärken.
Die Umgestaltung der Räume im Untergeschoß zu einer großzügigen Sitztreppe im Innenhof des Altbestands unterstreicht das Thema der präzise gesetzten Raumsequenzen des Projektes. Durch diese Maßnahme werden Alt- und Neubau stimmig miteinander verbunden und bilden so eine räumliche Einheit. Die zusätzlichen Balkone im nunmehr glasüberdachten Atrium erweitern den Lehrer*innenbereich und die Gangflächen. Diese räumlichen Eingriffe im Altbestand lassen diesen über neu gewonnene Sichtbeziehungen neu erfahren.
Der neue Baukörper schließt an den Altbestand über einen schmalen Trakt an den Altbau an. So wird möglichst viel von der Bestandsfassade erhalten. Die vorgeschlagenen Nutzungen im neuen Baukörper erscheinen sinnvoll. Sowohl die Nachmittagsbetreuung als auch die Bibliothek haben so den gewünschten Freiraumbezug. Die Klassen im Obergeschoß mit ihren zugeordneten Pausenvorbereichen und guten Sichtbeziehungen zum Außenbereich ermöglichen hier für die Nutzer*innen gute Lernbedingungen.
Die Turnhalle liegt im Untergeschoß und wird über eine neue Treppe und einen Aufzug im Altbestand gut erschlossen.
Der neue externe Zugang über eine Treppe zum Festsaal ermöglicht die Nutzung des Festsaals auch für externe Nutzer*innen.

 

2. Rang: Projekt 01, johannes scheurecker, architekt, 1060 Wien 

3. Rang: Projekt 20, Malek Herbst Architekten ZT GmbH, 8010 Graz

Anerkennung: Projekt 06, Ruderstaller Architektur ZT GmbH, DI Robert Ruderstaller, 2340 Mödling

Anerkennung: Projekt 08, silbermayr welzl Architekten zt GmbH, 1010 Wien

Anerkennung: Projekt 12, Architekten Kassarnig ZT-GmbH, 8010 Graz

Verfahrensbetreuung

ZT DI Andrea Hinterleitner
Ditscheinergasse 4/12, 1030 Wien
T +43 1 877 48 11
F +43 1 877 48 54 
office(at)zt-hilei.at