Bildungscampus in Klagenfurt entsteht

Pläne zur umfassenden Funktionssanierung am Bildungsstandort Hubertusstraße

Die Bundesimmobiliengesellschaft modernisiert und vereint im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung den Klagenfurter Bildungsstandort in der Hubertusstraße zu einem zukunftsorientierten Bildungscampus. Bei einer Pressekonferenz präsentierte die BIG und die den Wettbewerb gewonnene Architektin Sandra Janser von j-c-k architekten gemeinsam mit der Kärntner Bildungsdirektorin Isabella Penz sowie Landesrat Peter Reichmann die Pläne für die Funktionssanierung. Die BIG und das BMB investieren rund 37 Mio. Euro in die Funktionssanierung und machen den Gebäudekomplex aus den 1960er Jahren fit für die Zukunft. Der Baustart ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2031.

"Investitionen wie diese sind zukunftsweisend für nachhaltige Modernisierungsmaßnahmen: Durch intelligente planerische Umstrukturierungen werden Bestandsbauten ohne zusätzliche Bodenversiegelung oder Neubau für moderne pädagogische Konzepte und Bedürfnisse adaptiert", zeigt sich Gerald Beck, Geschäftsführer der BIG von der Planung überzeugt. 

„Mit dem neuen Bildungscampus in der Hubertusstraße schaffen wir einen Ort, an dem Lernen, Lehren und Entwicklung auf zeitgemäße Weise zusammenfinden. Die Bündelung von AHS, BAfEP mit Praxiskindergarten sowie Pädagogischer Hochschule mit PVS und PMS eröffnet enorme pädagogische Synergien und stärkt den Bildungsstandort Klagenfurt nachhaltig. Es entstehen hier moderne Rahmenbedingungen, die Innovation, Zusammenarbeit und individuelle Förderung gleichermaßen ermöglichen. Die umfassende Sanierung ist damit vor allem eine Investition in die Zukunft unserer jungen Generation“, so Bildungsdirektorin Isabella Penz

TV-Bericht in ORF Kärnten heute – 29.06.2026
Kronen Zeitung – 29.06.2026
Kleine Zeitung – 29.062026

Nach der Sanierung werden mehrere Bildungseinrichtungen – AHS, BAfEP mit Praxiskindergarten, PH mit PVS und PMS – für rund 2.000 Kinder und Jugendliche sowie 250 Lehrende an diesem Standort ihren Platz finden. Um die bestmögliche Nutzung der bestehenden Flächen zu gewährleisten und Synergien zu schaffen, wurde bereits im Vorfeld der Planung die Schulgemeinschaft miteinbezogen. Die Ergebnisse des intensiven Beteiligungsprozesses waren prägend für die gemeinsame Leitidee der Schaffung eines gemeinsamen Bildungscampus und hatte großen Einfluss auf die Erstellung eines gemeinsamen Raum- und Funktionsprogrammes, sowie des Qualitätskatalogs, der als Grundlage der Auslobung galt. 

Die Vision der BIG, des BMB und des gemeinsamen Bildungscampus ist, den Campus zu einem Lern- und Lehrraum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu machen, der auf die Pädagogik von 2060 vorbereitet.

"Beispielgebende Partizipationsprozesse wie bei diesem Umbau, wo bereits vor dem Realisierungswettbewerb die zukünftige Nutzergemeinschaft miteinbezogen wird, ermöglichen es uns, die tatsächlichen Bedürfnisse der Schulgemeinschaft Realität werden zu lassen. Auch das ist Bestandteil von nachhaltigen Sanierungsmaßnahmen, die eine langfristige, optimale Nutzung gewährleisten", so Oliver Möllner, zuständiger Asset Manager der BIG.

Details zum Projekt finden Sie auch in unserer Projektdatenbank.