Studienzentrum Montanuniversität Leoben

Peter Tunner-Straße 25, 8700 Leoben
Peter Tunner-Straße 25, 8700 Leoben

Neubau Studienzentrum Montanuniversität Leoben

Wettbewerb

EU-weiter, offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für den Neubau mit Hörsälen und Selbststudienzonen am Standort Peter-Tunner-Straße 25, 8700 Leoben.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 17. und am 18.04.2018 statt. Als Gewinner ging die Franz und Sue ZT GmbH hervor.

1. Rang = Gewinner

Projekt 23 / Franz und Sue ZT GmbH

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das Projekt überzeugt die Jury durch eine gekonnte Setzung zweier, im Bezug stehender Gebäude zum heterogenen Umfeld. Der dadurch aufgespannte Außenraum wird als maßstäblich und der Aufgabe gerecht werdender Platz ausformuliert und unterstreicht das städtebauliche Ankommen (Adressbildung) in Verlängerung der Kaiserfeldgasse.
Die sensible Positionierung des Studienzentrums als Solitär im 1. BA nimmt mit der geplanten Gebäudehöhe und Fassadenlänge eine respektvolle Haltung gegenüber der Alten Kaserne ein und Neubau Studienzentrum Montanuniversität Leoben steht im städtebaulich angemessenen Dialog. Das transparente und allseitig zurückspringende Erdgeschoss definiert eine hierarchielose, gedeckte Schnittstelle ins Gebäudeinnere und vermittelt mittels offenem Raumfluss in alle Umliegenden Richtungen (Mur, Kaserne etc.).
Über ein, in alle vier Geschosse offenes, kommunikatives Foyer mit Erschließungszone werden sämtliche Nutzungsszenarien zentral und übersichtlich erschlossen und in einen visuellen Bezug zueinander gesetzt. Die frei in die Raumstruktur integrierten Hörsäle erzeugen spannungsvolle Beziehungen untereinander und generieren räumlich differenzierte Sequenzen mit starkem Bezug zum außenliegenden Umfeld und erfahren dadurch atmosphärische Aufwertungen (Bezug zum Grünraum der Mur).
Die im zweiten Baukörper (2. BA) ebenerdig situierte Mensa stärkt die Attraktivität des Platzes und bildet ein funktionales, inhaltlich adäquates Gegenüber und kann in einer, bis dato nicht vorhersehbaren Zeitschiene, wirtschaftlich und städtebaulich richtig komplettiert und aufgestockt werden. 
Die Positionierung bzw. Lage der Tiefgarageneinfahrt verstärkt die zentrale Lage und Attraktivität des Platzes.
Das von der VerfasserIn dargestellte Image der Baukörper ist in weiterer Folge dem Ort und deren Funktionen entsprechend und im Sinne eines identitätsstiftenden Erscheinungsbildes zu überarbeiten bzw. weiterzuentwickeln.

 

 

2. Rang: Projekt 01, Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH

3. Rang: Projekt 22, DI Werner Nussmüller

Verfahrensbetreuung

Technisches Büro f. Raumplanung
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