BG/BRG Schuhmeierplatz

Sanierung und Erweiterung

Das Bundesrealgymnasium im 16. Wiener Gemeindebezirk wurde von der BIG saniert und erweitert. Innerhalb von zwei Jahren Bauzeit sind im Innenhof der Schule zwei eingegrabene Turnhallen und die Zentralgarderobe sowie ein Zubau errichtet als auch der Bestand generalüberholt worden.

Im Rahmen der Sanierung des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes wurden viele Räume des Gymnasiums umgebaut und neu angeordnet. Dabei wurden unter anderem Sonderunterrichtsräume zu Stammklassen umfunktioniert, ein Multifunktionsraum geschaffen und im Bereich des ehemaligen Turnsaals Nachmittagsbetreuung und Buffet errichtet.

Darüber hinaus sind nun auch die Haustechnik und der Brandschutz wieder auf dem aktuellsten Stand der Technik. Bei allen Umbauten wird außerdem, sofern nicht bereits erfolgt, Barrierefreiheit hergestellt. Im Zuge dessen hat das BRG 16 einen eigenen Eingang mit Rampe sowie einen Aufzug erhalten.

Insgesamt 2.800 Quadratmeter neue Fläche umfassen die Zubauten nach den Plänen von B&M Architekten im Innenhof des Bundesrealgymnasiums. Dazu zählen zwei eingegrabene Turnhallen sowie die unterirdische Zentralgarderobe unter dem neuen Sportplatz und der zweigeschoßige Erweiterungsbau. Darin finden zwei Stammklassen und Räume für die Sonderunterrichtsbereiche Biologie, Physik und Chemie Platz.

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2012
Fertigstellung: 3. Quartal 2014

Architektur: B&M Architekten

Fotos © Harald A. Jahn

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung BG/BRG Stockerau

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer