Kunstuniversität Linz

Sanierung

Die BIG saniert und erweitert im Auftrag der Kunstuniversität Linz die denkmal- geschützten Brückenkopfgebäude. Nach den Plänen von Architekt Adolf Krischanitz dienen die neuen Stiegenhäuser künftig als zentrale Erschließungszonen. Konnten bis dato nur das Erd- und das erste Obergeschoß über das Hauptstiegenhaus erreicht werden, reichen die Treppen dann bis ins Dachgeschoß und werden damit auch deutlich heller und freundlicher.

Nach Abschluss der Rohbauarbeiten im Osttrakt Ende 2015 startete im Frühjahr die Errichtung der Dachaufbauten. In der eingeschoßigen Erweiterung werden pro Trakt zwei Hörsäle für jeweils 100 Personen eingerichtet. Bis Ende 2016 findet außerdem die Sanierung und Adaptierung des Innenraums statt. Es werden Büros, Seminarräume und weitere Hörsäle für insgesamt rund 240 Studierende und 100 Mitarbeiter der Veraltung samt Rektorat der Universität geschaffen. Dabei wird mit größter Sorgfalt vorgegangen, um die denkmalgeschützten Flächen behutsam zu erhalten und zu restaurieren. Darüber hinaus werden die Haustechnik erneuert und Fassade sowie Fenster geringfügig saniert.

Im Rahmen von BIG ART wird ein Kunst & Bau Projekt - der sogenannte Transzendenzaufzug - der Künstlerin Karin Sander installiert. Anstelle eines herkömmlichen Lastenaufzugs wird zukünftig im Schacht aus Sichtbeton eine beleuchtete, gläserne Liftkonstruktion Mensch, Kunst und Material durch die Ebenen des Gebäudes und über das Dach hinaus befördern. 

Sind die Arbeiten im Osttrakt bis im Frühjahr 2017 abgeschlossen, übersiedelt die Kunstuniversität vom Westtrakt in den "neuen" Gebäudeteil. Im Anschluss wird der Westtrakt bis Ende 2018 saniert. 

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2015
Fertigstellung: 4. Quartal 2018

Architektur: Architekt Krischanitz ZT GmbH

Fotos: Harald A. Jahn

Visualisierungen: Studio Karin Sander

Kunst & Bau

Abheben mit dem Transzendenzaufzug, ein Kunst & Bau Projekt von BIG ART.

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung BG/BRG Stockerau

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer