AHS Wien West

Neubau

In der Steinbruchstraße in Wien Penzing hat die BIG im Auftrag des Bildungsministeriums eine neue allgemein bildende höhere Schule errichtet. 

Auf dem ehemaligen Kasernenareal befinden sich vier Gebäude. Zwei davon, das Mannschaftsgebäude und die Reithalle, stehen unter Denkmalschutz. Sie wurden saniert und mit den Erweiterungsbauten verbunden. Die beiden anderen wurden abgebrochen. Die Erweiterungsbauten wurden offen und mit vielen Freiflächen für offenes Lernen und Terrassen gestaltet. Für die AHS mit Schwerpunkt Sport wurden drei Turnhallen, ein Kleinspielfeld und ein Volleyballfeld errichtet. Auf insgesamt rund 10.800 Quadratmetern Nutzfläche entstanden neben den Sport- und Freiflächen 34 Stammklassen, Sonderunterrichtsräume und Platz für die Verwaltung.

Facts

Baubeginn: 2. Quartal 2016 Fertigstellung: 1. Quartal 2018

Architektur: ARGE AHS Wien WestShibukawa Eder ArchitectsF+P Architekten ZT GmbH

Fotos: Richard Tanzer

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung AHS Wien West

EU-weiter, nicht offener, Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für das Projekt AHS Wien West am Standort 1140 Wien, Steinbruchstraße 33.

Die Sitzung des Preisgerichts fand am 02. Oktober 2014 statt. Als Gewinner ging die ARGE AHS Wien West (Shibukawa Eder Architects / F+P Architekten ZT GmbH) aus Wien hervor.

1. Preis = Gewinner

Projekt 12, ARGE AHS Wien West (Shibukawa Eder Architects / F+P Architekten ZT GmbH), Wien

1. Rang Projekt 12 | Visualisierung © ARGE AHS Wien West

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das Mannschaftsgebäude wird durch die Situierung des Haupteingangs wesentlich aufgewertet. Dieser Eingang wird durch einen weiteren Eingang an der Steinbruchstraße entlastet, wobei die Hierarchie der Eingänge bereits durch die Fassadengestaltung ablesbar ist.
Der Neubau verzahnt sich gut mit dem Bestand. Besonders der Übergang im Dachgeschoß vom Bestand zum Neubau ist sanft gelöst. Der Baukörper entwickelt sich der Symmetrie des Bestands folgend um einen zentralen, großzügigen Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität. Im EG bindet der Neubau mit einem Gang auch an die Reithalle an, sodass ein Gesamtkomplex entsteht.
Die Nutzung der Reithalle für 2 Turnsäle und alle zugehörigen Nebenräume ist sauber geplant. Die Tribüne hat einen Mehrwert für das Sportgymnasium und für Schulveranstaltungen. Auch eine externe Nutzung funktioniert gut. [.....] Der Entwurf überzeugt das Preisgericht durch das klare Konzept, das konsequent umgesetzt wurde und durch die sehr hohe architektonische Qualität im Außen- und Innenraum, aber auch durch die Wirtschaftlichkeit der Gesamtlösung.

(Gekürzte Variante des Jury-Zitates)

2. Preis

Projekt 2, Ganahl-Ifsits und Silbermayr-Welzl Architekten, Wien

2. Rang Projekt 2 | Visualisierung © Ganahl-Ifsits und Silbermayr-Welzl Architekten

3. Preis

Projekt 9, ARGE SOLID architecture + K2architektur.at
SOLID architecture ZT GmbH, Wien

3. Rang Projekt 9 | Visualisierung © ARGE SOLID architecture + K2architektur.at SOLID architecture ZT GmbH

4. Preis

Projekt 3, Architekt DI Ferdinand Certov, Graz

4. Rang Projekt 3 | Visualisierung © Architekt DI Ferdinand Certov

4. Preis

Projekt 5, Kirsch ZT GmbH, Wien

4. Rang Projekt 5 | Visualisierung © Kirsch ZT GmbH

4. Preis

Projekt 6, YF Architekten ZT GmbH, Wien

4. Rang Projekt 6 | Visualisierung © YF Architekten ZT GmbH

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer