JKU Campus West

JKU Campus

Altenbergerstraße 69, 4040 Linz
Altenbergerstraße 69, 4040 Linz

JKU Campus Erweiterung West

Wettbewerb

EU-weiter, nicht offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von Vorentwurfskonzepten für die Erweiterung des JKU Campus West, am Standort 4040 Linz, Altenberger Straße 69.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 24. und am 25.08.2020 statt. Als Gewinner gingen querkraft architekten zt gmbh dunkl | erhartt | sapp hervor.

1. Rang = Gewinner

Projekt 11 / querkraft architekten zt gmbh dunkl | erhartt | sapp, Wien

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das Projekt konzentriert alle geforderten Baumaßnahmen im Süden des Baufeldes entlang  einer neuen Magistrale. Die drei „Schools“ bilden eine kompakte Gruppe, das Parkhaus folgt mit etwas Abstand am westlichen Rand des Grundstückes. Die Magistrale sichert eine  gute Orientierung und bindet das Biologiezentrum gut an den Campus an. Die freie Durch- lässigkeit zwischen den drei Schools nach Süden ist gegeben. Der bewusst minimierte Ab- stand zwischen den Häusern wurde kontroversiell diskutiert. Das Freilassen des gesamten  Bereiches westlich des LIT Open Innovation Center wird als Möglichkeitsraum für spätere  Entwicklungen der JKU positiv gewertet.  
Herzstück des Entwurfes ist die freie Mitte des Hauses, als offener vertikal durchgängiger  Raum zu dem sich in allen Geschoßen Verkehrs- und Aufenthaltsbereiche orientieren. Es  entsteht eine über die Geschoße vernetzte räumliche Vielfalt, die dem modernen Anspruch  auf ruhige, aber nicht abgeschlossene Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten entspricht.  
Der innovative Ansatz des Projektes liegt in dieser konsequenten Öffnung des Gebäudes  nach innen und in der differenzierten Formulierung der Flächen. Selbst die entlang der Au ßenwände angeordneten Büros sind nicht monoton aufgefädelt, sondern schaffen durch leichte Vor- und Rücksprünge interessante Situationen in den Verbindungswegen und  kleine Freiräume an der Fassade.  
[...]
Das Parkhaus ist besonders kompakt angelegt und erweiterbar dargestellt, dies unter vorläufig beibehaltener Nutzung der Außenparkplätze Ost. Im Sinne einer allfälligen Nachnut- zung schlägt das Projekt vor, durch das bereichsweise Abbrechen einzelner Deckenfelder  großzügige Raumhöhen zu verwirklichen und so eine Nachnutzung für diverse sportliche Aktivitäten zu ermöglichen. 
Der klaren orthogonalen Struktur der Baukörper liegt auch ein durchgängiger Konstruktionsraster zugrunde, was auf eine ökonomische Konstruktion schließen lässt. Die Gebäude  weisen ein sehr günstiges Verhältnis der Hüllflächen zum Volumen aus. Hinsichtlich Klima- resilienz handelt es sich um ein besonders positives Projekt.  

2. Rang: Projekt 15 / THLI Architekten (Tritthart + Herbst Architekten ZT OG und leb-idris architektur ZT), Graz

3. Rang: Projekt 04 / LOVE architecture and urbanism ZT GmbH, Graz

Anerkennung: Projekt 16 /  AllesWirdGut Architektur ZT GmbH und HERTL.ARCHITEKTEN ZT GmbH, Wien

Anerkennung: Projekt 09 / ARGE Architekten Luger & Maul ZT-GmbH + Dietrich | Untertrifaller ZT-GmbH, Wels

Anerkennung: Projekt 13 / Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, Wien

Verfahrensbetreuer

DI Andrea HINTERLEITNER 
DI Hannah ULBING 
Monika ZEHETNER-POLEY