Christian-Doppler-Gymnasium

Franz-Josef-Kai 41, 5020 Salzburg
Franz-Josef-Kai 41, 5020 Salzburg

Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg

Sanierung und Erweiterung

Das Christian Doppler Gymnasium und das Abendgymnasium am Salzburger Franz-Josef-Kai wurden in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit saniert und um Zubauten erweitert. Die Maßnahmen begannen mit dem Abbruch der bestehenden Turnhallen. Diese wurde durch eine neue, rund 4.000 m² große Dreifachturnhalle inklusive Hartplatz auf dem Dach ersetzt. Die Halle wurde unterirdisch mit dem Schulgebäude verbunden, das saniert und um rund 2.500 m² erweitert wurde.

Der Zubau befindet sich im Innenhof und "füllt" hier die Rücksprünge im "E-"förmigen Bestandsgebäude auf. Er schließt direkt an das rund 6.000 m² große Schulegebäude an. Im Erdgeschoß wurde eine Bibliothek, die Nachmittagsbetreuung, ein Mehrzwecksaal und ein Speisesaal mit Aufwärmküche errichtet. In den drei Obergeschoßen sind neben der Verwaltung und Klassen vorwiegend Sonderunterrichtsräume untergebracht.

Im Zuge der Bestandssanierung wurden Räume neu angeordnet und Oberflächen sowie Haus- und Elektrotechnik erneuert. Die Decken wurden einer statischen Sanierung unterzogen. Neue Fenster auf Seite der Ignaz-Harrer-Straße verbessern den Schallschutz. 

Fotos: Anton Stefan

Baubeginn
Q2 2016
Fertigstellung
Q4 2018

Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg

Wettbewerb

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Erweiterung und Funktionssanierung des BG / BRG Christian-Doppler, 5020 Salzburg, Franz Josef-Kai 41.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 04.06.2012 und 05.06.2012 statt. Als Gewinner gingen stöckler gruber architekten, 6911 Lochau hervor.

1. Preis = GEWINNER

Projekt 11, stöckler gruber architekten, Arch. Mag. Michael Stöckler & Arch. DI Doris Gruber, 6911 Lochau

Auszug aus dem Juryprotokoll

Das „kasernenartige“ Schulgebäude wird mit einer zeitgemäßen freistehenden Dreifachturnhalle und einer neuen langestreckten Fahrradüberdachung zu einem neuen „Ensemble“ mit hoher Außenraumqualität gruppiert. Durch das Freistellen, durch die Neustrukturierung und durch die behutsame Erweiterung wird der ehemalige Kasernenbau in seiner städtebaulichen Präsenz und in seiner inneren räumlichen Qualität aufgewertet, sowie energietechnisch und gestalterisch hochwertig saniert. Offene, flexible, großzügige, interaktiv genutzte Raumabfolgen im „neuen“ Eingangsgeschoß (ehemaliges Souterrain) erweitern hofseitig mit großen räumlichen Qualitäten den Bestand fließend in den Außenraum des neuen Schulhofes und gewähren Durchblicke in den attraktiven Grünraum der Salzach.In den Obergeschoßen wird der einhüftige Bestand im Westen mit Bereichen für das offene Lernen mit Zugang zu einer Lernterrasse sowie für Sonderunterrichtsräume zu einem lichtdurchfluteten Mittelgangtypus weiterentwickelt. Die sorgfältige Gestaltung, Neuorganisation und Wahl der Materialität ergänzen die hohe Qualität der Neustrukturierung des Schulgebäudes.An der Ignaz-Harrer-Straße wird anstelle der bestehenden Turnhallen eine zeitgemäße Dreifachturnhalle, die unterirdisch mit einer neuen Zentralgarderobe barrierefrei mit dem Schulgebäude verbunden ist, angeordnet. Auf dem Dach der Dreifachturnhalle ist der große Hartplatz mit der erforderlichen 5m hohen Ballfangschutzmauer angeordnet. Durch diese Optimierung der Freiflächen wird im neuen Schulhof ein „kleiner Park“ zur ganztägigen Erholung den Schülern zurück gegeben. Die kompakteIntegration der Erweiterungsbauten in den Bestand ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung des Projektes.

 

2. Preis: Projekt 02, ZT Arquitectos Lda, Arch. DI Thomas Zinterl, 1300-085 Lissabon, Portugal


3. Preis: Projekt 23, SOLID architecture ZT GmbH, Arch. DI Christine Horner, 1050 Wien


Anerkennung = Nachrücker: Projekt 10, neuschmid + kleinheinz, Arch. DI Sebastian Neuschmid, Arch. DI Harald Kleinheinz, 6020 Innsbruck


Anerkennung: Projekt 18, everySIZE-Arquitectura Lda, Antonio Catita Soeiro, 1400-107 Lissabon, Portugal


Anerkennung: Projekt 39, huber und theissl architekten, Arch DI Georg Huber, 5020 Salzburg


Nachrücker für Anerkennung: Projekt 37, Arch. DI Johannes Nägele, 6773 Vandans

Verfahrensbetreuung

Kleboth.Lindinger ZT-GmbH
Hauptstraße 83/2
4040 Linz
F +43 732 775584–88
chdoppler(at)kleboth-lindinger.com

 
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