Geschichte

Die BIG wurde im Jahr 1992 gegründet und zunächst als Verwalter der Immobilien der Republik Österreich mit Fruchtgenussrechten aus- gestattet. Im Jahr 2000 wurden rund 5000 Häuser und Grundstücke um 2,4 Milliarden Euro an die BIG verkauft. Dazu kam allerdings noch die Übernahme der Verbindlichkeiten auf den jeweiligen Objekten, die noch einmal rund 800 Millionen Euro betrugen. Finanziert wurde dieser Kaufpreis über die Begebung von Anleihen am internationalen Kapitalmarkt.

Dieses unter dem Strich über 3,2 Milliarden Euro teure Paket war sehr unterschiedlich in seiner Natur. Würde man ein Lexikon des Hochbaus wahllos aufschlagen, gab es vermutlich keine „immobile Gattung“ wie Palais, Schlösser, Kirchen, Gebäude, Bootshäuser, Holzhütten, Stollen, Unterkünfte oder sogar Hochstände, die nicht mit gekauft wurden.  Mittlerweile ist dieser Bestand bereinigt. Insgesamt wurden durch Verkäufe, vor allem Wohnimmobilien, rund 500 Millionen Euro erzielt. Denn Ziel war und ist die Konzentration auf das Kerngeschäft in den drei Segmenten Schulen, Universitäten und Büro und Spezialimmobilien.

Meilensteine

1992: Gründung der BIG. Übertragung eines Teils der Liegenschaften der Republik Österreich im Fruchtgenuss.

2000/2001: Mit dem BIG-Gesetz vom 29.12.2000 werden die bis dahin von der Republik Österreich durch das BMWA gehaltenen Liegenschaften an die BIG um 2,4 Milliarden Euro verkauft. Parallel dazu erfolgt die Ausgliederung des „Bundeshochbaus“. Die vormaligen für Verwaltung und bautechnische Betreuung zuständigen Bundesdienststellen wurden zur Immobilienmanagementgesellschaft des Bundes mbH (IMB).

2006: Die IMB vulgo BIG Services wird mit dem Mutterunternehmen BIG verschmolzen. Hebung der Synergien.

Seit ihrer Gründung hat die BIG über mehrere hundert Neubauvorhaben und Generalsanierungen mit einem Gesamtvolumen von weit über drei Mrd. Euro fertig gestellt. Laufend sind rund 60 Projekte in Bau.