Institut für Biomedizintechnik TU Graz

Sanierung und Erweiterung

Der neue Vorplatz mit markantem Dach ist nur ein kleiner Teil des Umbaus der Stremayrgasse 16 für die Technische Universität Graz. Das insgesamt siebenstöckige Gebäude steht seit Oktober 2015 Studierenden und Lehrenden der Biomedizinischen Technik barrierefrei zur Verfügung. Um das zu ermöglichen, blieb innen kaum eine Mauer unberührt. Statt in Chemielabors arbeiten die Mitarbeiter jetzt in offenen Büros, während die Studenten in Seminarräumen, dem großen Hörsaal oder der Bibliothek lernen. Auch die Österreichische Hochschülerschaft ist in das Gebäude eingezogen.

Während im Untergeschoß Bücherlager, die erneuerte Haus- und Elektrotechnik sowie die IT untergebracht sind, lädt im Erdgeschoß neben der Bibliothek ein Café mit Terrasse zum Besuch ein. Das alte Haustechnikgeschoß der Chemie ist der neuen, verglasten Mensa mit Dachterrasse gewichen. Sanierte Fenster und neue Scheiben haben das Erscheinungsbild der denkmalgeschützten Fassade nicht verändert, aber thermisch verbessert.

 

 

Facts

Baubeginn: 2. Quartal 2014
Fertigstellung: 4. Quartal 2015

Architektur:
ARGE INGENOS - Gangoly & Kristiner

Fotos: David Schreyer

Standort

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer