Med Campus Graz

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Neubau Modul 1

 
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Die BIG als Bauherr und Eigentümer errichtet den von Riegler Riewe Architekten geplanten Neubau für die Medizinische Universität Graz. Damit werden die auf die Stadt Graz verteilten universitärmedizinischen Einrichtungen neben dem LKH Universitätsklinikum Graz unter einem Dach vereint. Während tief unter der Erde die Geothermieanlage bereits installiert ist und oberirdisch an den Rohbauten des neuen Unicampus abgeschlossen sind, wird jetzt am Innenausbau gearbeitet. 

Neubau Modul 1

Das Modul 1 wird auf einem ca. 2,7 Hektar großen Bauplatz im der Grazer Stiftingtal gebaut und bietet rund 40.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche. Im Untergeschoß wird eine Tiefgarage entstehen. Das Erd- sowie das erste Obergeschoß werden die Lehre, also Hörsäle und Seminarräume für rund 1.200 Studierende der Human-, Zahnmedizin- und Gesundheits- und Pflegewissenschaft beherbergen. Der Veranstaltungsraum sowie die Kommunikations- und Freiflächen bieten 4.300 Studierenden Platz.

Auf dem ersten Obergeschoß entsteht die so genannte Campusebene. Hier werden Freiflächen und mehrere aufgehende Baukörper (bis 6. Obergeschoß) für die einzelnen Institute mit Büros und Labors für rund 840 MitarbeiterInnen der Universität errichtet. Diese Baukörper werden in jedem Stockwerk über Brücken miteinander verbunden. Zukünftig ist angedacht den Campus über die Campusebene mit dem LKH barrierefrei zu verbinden.

Alternative Energiegewinnung

Auch bei diesem Neubau setzt die BIG auf alternative Energiegewinnung sowie einen niedrigen Energieverbrauch. Eine Geothermieanlage wird die Heizung- und Kühlung des Gebäudes unterstützen. Ein System zur Wärmerückgewinnung der Abluft – erstmals auch aus den Labors – wird installiert. Die Beleuchtung des Gebäudes wird mit einer Tageslichtsteuerung versehen und verhindert somit einen nichtnotwendigen Energieverbrauch. Der geplante außenliegende Sonnenschutz passt sich automatisch dem Sonnenstand an und verhindert somit eine Überhitzung und übermäßigen Kälteverbrauch in den Sommermonaten.

Modul 2 geplant

Nach Fertigstellung des Modul 1 soll in einer weiteren Bauphase der Gebäudekomplex „Modul 2“ errichtet werden. Er soll über eine Brücke über die Stiftingtalstrasse mit dem Modul 1 verbunden sein und ebenfalls rund 40.000 Quadratmeter BGF umfassen. Neben Lehre und Forschung soll hier insbesondere auch die Administration der Med Uni Graz  untergebracht werden. Die Finanzierung für dieses Bauvorhaben ist noch nicht gesichert. Die Gespräche dazu laufen.

ZWT

Bereits fertiggestellt wurde das vom Land Steiermark und der Medizinische Universität Graz gemeinsam errichtete ZWT (Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin), in welchem Labor- und Büroflächen für Forschungseinrichtungen, Spin-offs und Firmenansiedelungen zur Verfügung stehen. Das ZWT ist das erste österreichische Technologie- und Forschungszentrum, das baulich und organisatorisch vollständig in einen Universitätscampus integriert ist.

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2013
Fertigstellung: 3. Quartal 2017

Architektur: Riegler-Riewe Architekten ZT GmbH

Visualisierungen: Peschke Design
Fotos: Robert Frankl

Standort

Wettbewerb

Erweiterung und Funktionssanierung HBLA für Tourismus St. Johann

EU-weiter offener Wettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Erweiterung und Funktionssanierung der HBLA für Tourismus St. Johann in Tirol, 6380 St. Johann, Neubauweg 9.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 07.02. und 08.02.2013 statt. Als Gewinner ging das Büro wiesflecker architekten zt gmbh, 6020 Innsbruck hervor.

1. Preis = Gewinner

Projekt 024, wiesflecker architekten ZT GmbH, Müllerstraße 10 - 6020 Innsbruck

Fast über den ganzen Bestand und darüber hinaus, mit seinen verschieden hohen Gebäudeteilen wird eine horizontale raumhohe Trägerkonstruktion gelegt die ein „Theoriegeschoss“ enthält. Diese „Überdachung“spannt einen vertikalen Raum auf, dessen Volumen im Wesentlichen eine neue Halle und verschiedene horizontale Flächen beinhaltet. Der Verfasser schafft sich damit zwanglos eine Freiheit die nicht nur fehlende Klassenräume sondern auch Freiräume die eine wichtige und notwendige Erweiterung für Aktivitäten außerhalb von geschlossenen Räumen darstellen ermöglicht. Die Stützkonstruktion der Überdachung und vor- und rückspringende Fassadenelemente bilden eine reizvolle Differenzierung der Fassade. Darüber hinaus entstehen direkte bisher fehlende Bezüge zum Außenraum  von der Halle aus. Diese fast skulpturale Ausbildung ist ein wesentlich räumlich städtebauliches Element. Dieser neue Bezug von Aussen nach Innen und die geplanten Lichtdome in der Trägerkonstruktion thematisieren eine sehr interessante und neue Lichtführung. Dieses intelligente Konzept unterstützt wesentlich die Problematik des Erhalt des Bestandes ohne wesentliche Umbauten und lässt ein Herstellen im Rahmen des laufenden Schulbetriebes zu. Das sympathische an der Gesamtkonzeption ist, dass dieses Projekt nicht als konventioneller Schultypus in Erscheinung tritt.

(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Preis

Projekt 007, Architekt Daniel Fügenschuh ZT GmbH, 6020 Innsbruck

3. Preis

Projekt 054, ghsw Architekten, Karsten Hilbert, D95030 Hof

Anerkennung und Nachrücker für die Preisränge

Projekt 056, Dietrich und Lang Architekten, 1070 Wien

Anerkennung

Projekt 023, Architekt Hugo Kostner, 39033 Corvara (IT)

Anerkennung

Projekt 061, radekhala architekten, 6020 Innsbruck

Nachrücker für die Anerkennung

Projekt 042, PLOV architekten ZT GmbH, 1040 Wien

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer

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