HTBLA Fischergasse Wels

Sanierung und Erweiterung

Die Höhere Technische Bundeslehranstalt in der Welser Fischergasse wurde in rund zweieinhalb Jahren Bauzeit saniert und erweitert. Im Zuge der Sanierung wurde die gesamte Elektrotechnik einschließlich der Beleuchtung erneuert. Der Brandschutz wurde auf den neuesten Stand der Technik verbessert. In allen Unterrichtsräumen wurde zur Verbesserung des Raumklimas und der Energieeffizienz eine kontrollierte Raumlüftung samt Nachtlüftung und Wärmerückgewinnung sowie moderne Regelungsanlagen eingebaut. Im Zuge der Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms wurden die Raumnutzungen optimiert und Oberflächen wie Decken und Bodenbeläge erneuert. Die Anforderungen an die Barrierefreiheit gemäß Behindertengleichstellungsgesetz wurden realisiert.

Aber nicht nur das Innere der Schule erstrahlt wieder in neuem Glanz. In der Gebäudehülle wurden die alten Fenster und Türen durch bestens gedämmte Holz/Alu-Fenster beziehungsweise Alu-Türen ersetzt. Für die weitere Verbesserung der Thermik und Senkung der Energiekosten wurden zusätzlich die Sockelbereiche und Dächer wärmegedämmt sowie die Lichtkuppeln erneuert. Auch die Außenanlagen wurden überholt und werden im Frühjahr 2015 noch fertig begrünt.

Neuer Raum entstand durch den Umbau der ehemaligen HLW die nun mit einem imposanten Verbindungstrakt direkt mit dem sogenannten Theorietrakt der HTBLA verbunden ist. Der neue Verbindungsbau erstreckt sich über drei Geschoße und bietet neben der praktischen Verbindung Raum für Pausen und Begegnung. Die Chemielabors wurden vollständig umgebaut, um den Anforderungen eines modernen Unterrichts zu entsprechen. Im zweiten Obergeschoß sind 200 Quadratmeter zusätzliche Laborflächen angebaut worden.

Facts

Baubeginn: 2. Quartal 2012
Fertigstellung: 4. Quartal 2014

Architektur: Hübner ZT GmbH

Fotos: Lukas Schaller

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung BG/BRG Stockerau

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer