Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg

Sanierung und Erweiterung

Die Maßnahmen begannen mit dem Abbruch der bestehenden Turnhallen. An ihrer Stelle wird dann eine neue, rund 4.000 m² große Dreifachturnhalle inklusive Hartplatz auf dem Dach errichtet. Die Halle ist unterirdisch mit dem Schulgebäude verbunden, das saniert und um rund 2.500 m²  erweitert wird.

Der Zubau befindet sich im Innenhof und "füllt" hier die Rücksprünge im "E-"förmigen Bestandsgebäude auf. Er dockt direkt an die rund 6.000 m² große Schule an. Im Erdgeschoß gibt es eine Bibliothek, die Nachmittagsbetreuung, einen Mehrzwecksaal und einen Speisesaal mit Aufwärmküche. In den drei Obergeschoßen sind vorwiegend die Sonderunterrichtsräume untergebracht. Im Zuge der Bestandssanierung werden Räume neu angeordnet und Oberflächen sowie Haus- und Elektrotechnik erneuert. Die Decken werden einer statischen Sanierung unterzogen. Neue Fenster auf Seite der Ignaz-Harrer-Straße verbessern den Schallschutz. 

Facts

Baubeginn: 2. Quartal 2016

Fertigstellung: 4. Quartal 2018

Architektur: stöckler gruber architekten

Fotos: Andreas Kolarik

Standort

Wettbewerb

Erweiterung und Funktionssanierung Christian-Doppler-Gymnasium Salzburg

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfs-konzepten für die Erweiterung und Funktionssanierung des BG / BRG Christian-Doppler, 5020 Salzburg, Franz Josef-Kai 41.

Die Sitzungen des Preisgerichts fanden am 04.06.2012 und 05.06.2012 statt. Als Gewinner gingen stöckler gruber architekten, 6911 Lochau hervor.

1. Preis = GEWINNER

Projekt 11, stöckler gruber architekten, Arch. Mag. Michael Stöckler & Arch. DI Doris Gruber, 6911 Lochau

Das „kasernenartige“ Schulgebäude wird mit einer zeitgemäßen freistehenden Dreifachturnhalle und einer neuen langestreckten Fahrradüberdachung zu einem neuen „Ensemble“ mit hoher Außenraumqualität gruppiert. Durch das Freistellen, durch die Neustrukturierung und durch die behutsame Erweiterung wird der ehemalige Kasernenbau in seiner städtebaulichen Präsenz und in seiner inneren räumlichen Qualität aufgewertet, sowie energietechnisch und gestalterisch hochwertig saniert. Offene, flexible, großzügige, interaktiv genutzte Raumabfolgen im „neuen“ Eingangsgeschoß (ehemaliges Souterrain) erweitern hofseitig mit großen räumlichen Qualitäten den Bestand fließend in den Außenraum des neuen Schulhofes und gewähren Durchblicke in den attraktiven Grünraum der Salzach.In den Obergeschoßen wird der einhüftige Bestand im Westen mit Bereichen für das offene Lernen mit Zugang zu einer Lernterrasse sowie für Sonderunterrichtsräume zu einem lichtdurchfluteten Mittelgangtypus weiterentwickelt. Die sorgfältige Gestaltung, Neuorganisation und Wahl der Materialität ergänzen die hohe Qualität der Neustrukturierung des Schulgebäudes.An der Ignaz-Harrer-Straße wird anstelle der bestehenden Turnhallen eine zeitgemäße Dreifachturnhalle, die unterirdisch mit einer neuen Zentralgarderobe barrierefrei mit dem Schulgebäude verbunden ist, angeordnet. Auf dem Dach der Dreifachturnhalle ist der große Hartplatz mit der erforderlichen 5m hohen Ballfangschutzmauer angeordnet. Durch diese Optimierung der Freiflächen wird im neuen Schulhof ein „kleiner Park“ zur ganztägigen Erholung den Schülern zurück gegeben. Die kompakteIntegration der Erweiterungsbauten in den Bestand ermöglicht eine wirtschaftliche Umsetzung des Projektes.

(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Preis

Projekt 02, ZT Arquitectos Lda, Arch. DI Thomas Zinterl, 1300-085 Lissabon, Portugal

3. Preis:

Projekt 23, SOLID architecture ZT GmbH, Arch. DI Christine Horner, 1050 Wien

Anerkennung = Nachrücker:

Projekt 10, neuschmid + kleinheinz, Arch. DI Sebastian Neuschmid, Arch. DI Harald Kleinheinz, 6020 Innsbruck

Anerkennung:

Projekt 18, everySIZE-Arquitectura Lda, Antonio Catita Soeiro, 1400-107 Lissabon, Portugal

Anerkennung:

Projekt 39, huber und theissl architekten, Arch DI Georg Huber, 5020 Salzburg

Nachrücker für Anerkennung:

Projekt 37, Arch. DI Johannes Nägele, 6773 Vandans

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuung

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