Bundesgymnasium Vöcklabruck

Sanierung und Erweiterung

Statt in einem grauen, unfreundlichen Nutzbau aus den 1960er und 1970er Jahren lernen die Schüler des Bundesgymnasiums Vöcklabruck nun in einem hellen und modernen Ambiente auf insgesamt 8.800 Quadratmeter Fläche. Die bestehenden Gebäude wurden generalsaniert und gebäudetechnisch wie bauphysikalisch auf den neuesten Stand gebracht. Wichtig war bei diesem Projekt auch das stimmige Material- und Farbkonzept für Unterrichtsräume, Stiegenhäuser, Gänge und Fassaden, um Altbestand und Neubau als neues Ganzes erscheinen zu lassen. Die Innenräume werden von freundlichen Farben bestimmt, kräftige Farbtupfer schaffen zusätzliche Orientierungspunkte.

Vier bisher einzelne Baukörper wurden durch luftige, lichtdurchflutete Verbindungsgänge miteinander verknüpft. Der Klassentrakt wurde baulich verlängert und bietet Platz für zusätzliche Klassenzimmer, einen Musik- und teilweise zweistöckigen Mehrzweckraum im Erdgeschoß. Neu sind auch die zentrale Garderobe im Untergeschoß und ein zentraler Lift für die behindertengerechte Erreichbarkeit aller Räume. Zur Bahnhofstraße hin wurde der Trakt um zwei Biologieräume und die EDV-Säle erweitert, eine großzügige Pausenfläche führt auf den Innenhof.  In das Gesamtkonzept wurde auch der 35.000 Quadratmeter große Schulpark integriert: Die Biologieräume ragen über den Schulteich hinaus und machen auf diese Weise die praktische Beobachtung der Natur möglich. Der Weg zur Schule führt durch den Park, wodurch der Platz vor dem Eingang – auch durch neue Parkplätze etwas abseits - weitgehend autofrei bleibt.

Der „Fliegende Teppich“ – ein BIG Art-Kunstwerk von Ulrike Lienbacher – ist das optische und soziale Zentrum im Innenhof der Schule. Das 6x9 Meter große, bunte Mosaik schwebt über dem Hof und lädt die Schüler zum Entspannen, Spielen oder zu Aufführungen und Veranstaltungen ein.

Facts

Baubeginn: 1. Quartal 2005
Fertigstellung: 4. Quartal 2006

Standort