BRG Wels Wallererstrasse

Sanierung und Erweiterung

Das BRG Wels in der Wallererstraße wurde saniert und erweitert. Im Zuge der Sanierung wurde der Altbestand aus den 60er Jahren komplett entkernt – also bis auf die Tragstruktur abgebrochen – und die Räume neu angeordnet. Jenes Bestandsgebäude, das erst in den 90er Jahren dazu gebaut worden ist, wurde oberflächlich saniert, indem Böden getauscht und Wände neu gestrichen werden. Darüber hinaus wurden Brandschutz und Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht und Barrierefreiheit hergestellt. Auch die beiden Turnsäle blieben nicht unberührt und wurden ebenfalls saniert.

Ein dritter Turnsaal kam neu dazu. Dabei wurde die Außenturnfläche mit dem neuen Turnsaal überbaut. Dieser steht auf Stelzen und überdacht die Außenturnfläche, wodurch sie auch bei Regen genutzt werden kann. Raum für 14 neue Stammklassen sowie vier zusätzliche Sonderunterrichtsräume wurde in Form einer zweistöckigen Aufstockung errichtet. Abgesehen vom Foyer des BRG Wallererstraße wurde die Schule mit einer neuen Fassade samt automatischem Sonnenschutz versehen.

Neu ist auch die Verbindungsbrücke zwischen BRG Wels Wallererstraße und dem benachbarten BG/BRG Anton-Bruckner-Straße. Die Konstruktion aus Stahl und Glas ermöglicht den Schülerinnen und Schülern des BG Anton-Bruckner-Straße über das zweite Obergeschoß den direkten Zugang zum neuen Turnsaal des BG Wallererstraße, der somit von beiden Schulen benützt werden kann. 

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2015
Fertigstellung: 3. Quartal 2017

Architektur: Jörg Stögmüller, Linz

Fotos: Nik Fleischmann

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung BG/BRG Stockerau

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer