Bildungscampus Seestadt Aspern Teilgebiet 1

Neubau

Das derzeit mit Abstand größte Wiener Stadterweiterungsprojekt – die Seestadt Aspern – hat schon vor langem den Sprung vom Reißbrett in die Realität geschafft. Mittlerweile ist nicht nur in den Büros der Planer, sondern auch auf dem ehemaligen Flugplatz reger Betrieb. Viele Wohnungen sind bereits bezogen.

Im November 2013 erfolgte der Start eines Schulprojekts das im Juni 2015 fertig wurde: Die BIG hat auf dem Baufeld D18, direkt am Hannah-Arendt-Park, einen Bildungscampus für rund 800 Kinder errichtet. Auftraggeber ist die Stadt Wien. Das Gebäudeensemble mit sonnigen Terrassen und eine großzügigen Gartenanlage besteht aus einem Kindergarten für elf Gruppen, einer Ganztagsvolksschule mit 17 Klassen sowie acht Klassen, die für Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen ausgerichtet sind. Geplant wurde das Projekt von Thomas Zinterl mit ZT Arquitectos Lda aus Lissabon.

Facts

Baubeginn: 4. Quartal 2013
Fertigstellung: 2. Quartal 2015

Architektur: Architekturbüro ZT Arquitectos Lda,
Arch. DI Thomas Zinterl

Fotos: Gisela Erlacher

Standort

Wettbewerb

Errichtung des Bildungscampus Seestadt Aspern Teilgebiet 1

EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen zur Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten für die Errichtung des Bildungs-campus Wien 22., Aspern Die Seestadt Wien, Baufeld D18, Teilgebiet 1.

Die Jurysitzung fand am 11. und 12. April 2012 statt. Als Gewinner des Wettbewerbes ging das Architekturbüro ZT Arquitectos Lda - Arch. DI Thomas Zinterl aus Lissabon hervor.

1. Preis

Projekt 62, ZT Arquitectos Lda - Arch. DI Thomas Zinterl, P-1300-085 Lissabon

Projekt 1. Preis Modell in weißem Karton

Das Projekt überzeugte das Preisgericht mit einem typologischen Ansatz, der mit einer klaren Kante zum Stadtteilpark und einer kammartigen, terrassierten Struktur nach Süden hin den städtebaulichen Prämissen entspricht, die an diesem Ort zu berücksichtigen sind. Das Projekt entspricht auch in besonderer Weise dem Wiener Campusmodell, das auf eine enge Verflechtung der einzelnen Bildungseinrichtungen ausgerichtet ist. Das Preisgericht bewertet die kompakte Anordnung aller Funktionsbereiche positiv, da den Verfassern damit nicht nur eine übersichtliche und durchlässige Struktur der Grundrisse gelingt, sondern auch insgesamt wenig Kubatur generiert wird.

(Auszug aus dem Juryprotokoll)

 

2. Preis

Projekt 35, franz ZT GmbH, 1060 Wien

Model 2. Preis in weißem Karton

3. Preis:

Projekt 46, Johannes Daniel Michel Generalplaner GmbH + Co KG, D-71636 Ludwigsburg

Model 3. Preis in weißem Karton

1. Anerkennung:

Projekt 69, Fasch & Fuchs ZT GmbH, 1060 Wien

Model 1. Anerkennung in weißem Karton

2. Anerkennung:

Projekt 41, ARGE SOLID Architecture + K2 Architektur.at, 1090 Wien

Model 2. Anerkennung in weißem Karton

3. Anerkennung:

Projekt 68, Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, 1030 Wien

Model 3. Anerkennung in weißem Karton

Nachrücker:

Projekt 57, NMPB Architekten ZT GmbH, 1060 Wien

Model Nachrücker in weißem Karton

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuung

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