BG/BRG Zehnergasse

Sanierung und Erweiterung

Direkt an das Bestandsgebäude des BG/BRG Zehnergasse schließt sich auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern ein zweigeschoßiger Zubau an, der sich in zwei Baukörper gliedert. In dessen Erdgeschoß sind die neue Bibliothek und vier Klassenzimmer entstanden, fünf weitere Klassen befinden sich im Obergeschoß. Für das offene Lernen in Projektgruppen wurden zwischen den Klassen kleinere Unterrichtsräume eingerichtet, die durch flexible Zwischenwände entweder in das Klassenzimmer integriert oder davon abgetrennt werden können.

Durch das Gefüge aus Alt- und Neubau entstand ein neuer Schulhof, der wegen seiner Nähe zur Bibliothek auch als „Lesehof“ genutzt werden kann. Auch die neue Turnhalle ist an das Schulgebäude angebunden, im Bestandsgebäude wurden außerdem die Arbeits- und Konferenzbereiche der Lehrkräfte vergrößert und die Zugänge behindertengerecht adaptiert. Schule macht das BG/BRG Zehnergasse auch in punkto Elektromobilität: Direkt auf dem Schulgelände können Schülerinnen und Schüler ihre Elektroroller an einer eigenen E-Tankstelle aufladen.

Facts

Baubeginn: 3. Quartal 2012
Fertigstellung: 4. Quartal 2013

Architektur: Gabu Heindl

Fotos: Pez Hejduk

Standort

Wettbewerb

Sanierung und Erweiterung BG/BRG Stockerau

BG und BRG Stockerau

Gegenstand des EU-weiten, offenen und einstufigen Wettbewerbes war die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwürfen, mit anschließendem Verhandlungsverfahren für die Vergabe von Generalplanerleistungen, für die Erweiterung und Sanierung BG und BRG Stockerau.

Bestandteil der Aufgabe war die Unterbringung des neuen Raum- und Funktionsprogramms (Erhöhung der Stammklassenzahl von derzeit 32 auf 40 Klassen, Errichtung einer dritten Turnhalle) bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Unterrichtes.

Die Jurysitzung fand am 27. und 28. Juni 2006 statt. Als Gewinner ging Architekt DI Robert Ruderstaller hervor.

1. Rang

Projekt 1004, Architekt DI Robert Ruderstaller

Mitarbeiter
DI Hans Bojer, Ben Brüll, DI Wolfgang Bauer, Peter Weiss

"Beim Projekt handelt es sich um einen Zu- und Umbau. Der Zubau ist schwebend und vermittelt Leichtigkeit und entschärft das Erscheinungsbild des Zubaues (aus 1980). Städtebaulich überzeugende Eingangssituation durch Aufgreifen der Struktur der Belvederegasse. Die Erschließung ist gut gelöst, auch die Fluchtwege Festsaal sind gelöst."
(Auszug aus dem Juryprotokoll)

2. Rang

Projekt 1026, Architekt DI Johann Zeiner

Mitarbeiter
DI Christina Florit Schmid, Karl Gappmeier, B. Serdar Songür

3. Rang

Projekt 1013, Vatter & Partner ZT-KEG in Zusammenarbeit mit GSarchitects

Mitarbeiter
DI Dr. tech. Gregory Pilz, Robert Lamprecht, Rainer Strele, Hubert Schuller

Aufwandsentschädigung und Nachrücker für die Ränge

Projekt 1027, Baumeister Architekten

Mitarbeiter
DI Daniela Ertl, DI Michael Manzenreiter

Aufwandsentschädigung und Sonderpreis

Projekt 1028, halm.kaschnig architekten
Arch. DI Peter Kaschnig, Arch. DDI Christian Halm

Mitarbeiter
Thomas Rauter, Erich Wutscher

Aufwandsentschädigung

Projekt 1020, Arge Pfeil - Moser
Arch. DI Franz Pfeil ZT GmbH, Moser Architekten ZT GmbH

Mitarbeiter
Rainer Geiger, Ronald Kautz, Werner Pfeil, Bernd Wiltschek

Nachrücker für die Aufwandsentschädigung

Projekt 1017, Klein.Riesenbeck u. Assoziierte GmbH

Mitarbeiter
Arch. DI Sabine Spliethoff, Arch. DI Anne Linnemannstöns

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Verfahrensbetreuer