"Neue Chemie" für Technische Universität Graz geht ins Finale
Der Neubau der "Neuen Chemie" für die TU Graz geht ins Finale. Die offizielle Eröffnung findet am 7. Oktober statt. Dann wird auch die von Konstantin Luser entworfene "Molekularorgel", 35 ineinander verschlungene Blasinstrumente in Form eines Moleküls, von einem Orchester bespielt.

(v.l.n.r.) Architekt Gerhard Fast, BIG-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber, TU-Vizerektor Harald Kainz und TU-Rektor Hans Sünkel vor der Molekularorgel
Mit rund 8.000 Quadratmetern Nutzfläche bietet das von der Zinterl Architekten ZT GmbH geplante Gebäude Platz für rund 600 Studierende und Wissenschafter. Dazu kommen 2.200 Quadratmeter für ein modernes Hörsaalzentrum sowie Studierendenlabors und studentische Kommunikationsbereiche. Hier werden künftig die Institute für Anorganische Chemie, Physikalische und Theoretische Chemie, Chemische Technologie von Materialien, Organische Chemie sowie Analytische Chemie und Lebensmittechemie beheimatet sein.
Auch die Fassade des Neubaus ist ein künstlerischer Hingucker. sie wurde von Robert Schaberl mit speziellen Farbpigmenten versehen, die eine irisierende Farbverschiebung erzeugen: Das Objekt erscheint je nach Perspektive in anderen Farben und symbolisiert ein riesiges Molekül.
